2. Sitzung am 14.07.2009, BSB München, 10.15 - 16.30 Uhr
Protokoll
Teilnehmer:
Frau Dr. Boll, UB Würzburg
Frau Braune-Egloff, Bibliothek der FU Berlin
Herr Holbach, BSB
Frau Mengels, UB Erlangen-Nürnberg
Frau Merda, Bibliothek der Ohm-Hochschule Nürnberg
Frau Platzer, UB Regensburg
Frau Reitzle, UB Augsburg (Protokoll)
Frau Schäfer, BSB (Gast, zeitweise)
Herr Scholz (Verbundzentrale)
Frau Sedelmayer, BSB (Gast, zeitweise)
Frau Dr. Steinmaus-Pollak, UB Regensburg
Frau Straub-Woller, Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte München
Herr Dr. Stumpf, UB Augsburg (Vorsitz)
Frau Wolf-Dahm, UB Augsburg
Entschuldigt: Frau Dr. Rückert, BSB, Frau Gulder, BSB
Tagesordnung:
- Verbale Sacherschließung in der ZDB
TOP 1 Normdateien
a) SWD-Online-Kommunikation: Die seit 26.05.2009 eingeführte Online-Kommunikation für die SWD funktioniert nach Aussage der Redaktionen in München und Augsburg reibungslos. Bis heute wurden im BVB über 1000 Sätze eingebracht, was ungefähr der vorher üblichen Menge entspricht. Die Qualität der Daten ist gut, es gibt auch kaum Anfragen, was für den Erfolg der Schulungen spricht. Vereinzelt werden Sätze angelegt und dann (versehentlich?) nicht hochgeschickt. Die Aufarbeitung der alten Sätze aus BVB12 erledigen die Verbundredaktionen nebenbei ebenfalls problemlos.
Was die Beteiligung der KOBV-Bibliotheken betrifft, steht nur die BTU Cottbus zur Diskussion; die UdK-Bibliothek wird wahrscheinlich nicht an der Online-Kommunikation teilnehmen.
Herr Stumpf berichtet vom mehrheitlichen Wunsch der SWD-Redaktionsgruppe und der EG Sacherschließung, die Unterscheidung zwischen weiter und enger Berufsbezeichnung bei Personenschlagwörtern aufzugeben. In Zukunft soll jede in der SWD vorhandene Berufsbezeichnung als Homonymenzusatz zugelassen werden. Die neue Regelung muss noch als RSWK-Änderung durch den Standardisierungsausschuss, was Ende 2009 zu erwarten ist.
b) Vorbereitungen für die GND (Entitätencodierung): Die Entitätencodierung stellt kein Problem mehr dar. Der Code wird nur in den Fällen vergeben, in denen keine andere maschinelle Selektion möglich ist. Im Rahmen der Online-Kommunikation vergeben die meisten Bibliotheken den Code selbst. Die Redaktionen ergänzen ihn bei der Aufarbeitung älterer Sätze, wo er nötig ist.
c) Fachliche Ansprechpartner für die SWD: Die Liste der fachlichen Ansprechpartner für die SWD-Kooperation ist mittlerweile lückenhaft geworden, zahlreiche Fächer sind nicht mehr besetzt. Herr Stumpf schlägt eine gemeinsame Liste mit dem KOBV vor. Frau Braune-Egloff wird zunächst die Politik übernehmen und Frau Wolf-Dahm die Geschichte. Eine der auch weiterhin möglichen Aufgaben der fachlichen Ansprechpartner ist die Durchsicht der wöchentlichen SWD-Änderungsdienste, die Herr Stumpf verschickt. Die Bedeutung dieser Listen wird sich mit der Online-Kommunikation allerdings wandeln, da zunehmend noch nicht autorisierte Datensätze enthalten sind.
TOP 2 Regelwerk: RDA, RSWK-Weiterentwicklung
Für die Einführung von RDA im deutschsprachigen Raum wird das Jahr 2013 für realistisch gehalten. Herr Holbach glaubt, dass wir bereits 2012 RDA anwenden werden. Mit RDA werden die Unterschiede in den Ansetzungsformen zwischen RAK und RSWK aufgehoben - de facto bereits mit der GND -; es werden viele Ansetzungsänderungen nötig sein.
Neue Verknüpfungsregeln: Ein erster konkreter Schritt in Richtung neues Regelwerk ist die Vereinfachung und Liberalisierung der Verknüpfungsregeln. Zuerst müssen die Grundregeln verabschiedet und dann die weiteren Regeln angepasst werden. Das ganze Regelwerk muss durchgegangen werden. Herr Stumpf hält die neuen Verknüpfungsregeln für einen Kompromiss, der eingegangen werden muss, um der Forderung nach Vereinfachung zu entsprechen und die divergierende Praxis wieder zusammenzuführen. Angesichts der zunehmenden Heterogenität der Sacherschließung in den ausgetauschten Titeldaten ist es besser, einen neuen gemeinsamen Nenner für den Kernbereich zu definieren, der weniger gegenseitige Korrekturen erfordert und mehr Spielraum lässt, um zusätzliche Publikationen nach RSWK zu erschließen. Die Schlagwortkette bleibt, aber nun werden auch die GBV-Schlagwortreihen im Wesentlichen wieder regelkonform sein. Permutationen werden vom Regelwerk nicht mehr empfohlen, weil auch andere Verfahren zum Zugriff auf die Ketten denkbar sind, und ggf. maschinell erzeugt. Der Standard wird die Bildung einer Kette für das gesamte Thema des Dokuments sein. Um die Inhaltsbeschreibung verständlicher zu machen, ist die Aufgliederung in mehrere Teilthemen/Aspekte mit mehreren Ketten weiterhin möglich; mehrere Ketten sind obligatorisch, wenn das Dokument mehrere getrennte Themen enthält. In der Diskussion steht auch eine Umbenennung des Begriffs Schlagwortkette in Schlagwortfolge. Eventuell könnten die neuen Verknüpfungsregeln in der Dezembersitzung des Standardisierungsausschusses beschlossen und Anfang 2010 in Kraft gesetzt werden.
TOP 3 Verbale Sacherschließung im BVB (Aleph mit MAB)
a) Qualitätssicherung, Fehlerbereinigung, Schulungsbedarf: Der Rechtfertigungszwang der Sacherschließer wird beklagt. In den großen Allgemeinbibliotheken sei durch durch den Verzicht auf eine Erschließung und Beschränkung auf ungeprüfte Fremddatenübernahme viel Kompetenz in der Sacherschließung verloren gegangen, dagegen behält für Spezialbibliotheken die Beschlagwortung als Eigenleistung einen hohen Stellenwert. Es wird diskutiert, ob es sinnvoll ist, die Schlagwortverknüpfung in Aleph den Fachreferenten zu überlassen. Übereinstimmend wird festgestellt, dass die Zentralisierung und Spezialisierung dieser Tätigkeit (in Kompetenzzentren wie DNB, Redaktionen) der Qualität dienen kann, andererseits besteht das Risiko, dass dann bei vielen Fachreferenten das Interesse an der Erschließung generell nachlässt. Es werden Defizite in der Ausbildung vor allem im Referendariat kritisiert; der Wert guter Sacherschließung werde zu wenig vermittelt. Eine verbindliche Arbeitsteilung in der Sacherschließung wird für notwendig erachtet. Dissertationen der eigenen Hochschule und ausländische Literatur sollten sorgfältig inhaltlich erschlossen werden, zumindest in dem Rahmen, wie das früher üblich war. Der Suchwert von SWD-Schlagwörtern ist für Benutzer, die deutschsprachig verbal suchen, durch andere Daten bisher keineswegs ersetzbar. Die Durchsetzung einer verbindlichen Arbeitsteilung bei den Hochschulschriften müsse laut Herrn Stumpf über die Sektion 4 des DBV angemahnt werden, da hier die Entscheidungsträger überregional vertreten sind. Frau Sedelmayer weist auf das Schulungsangebot „Kooperative Sacherschließung im Bibliotheksverbund Bayern“ der Bibliotheksschule am 22.09.2009 hin.
b) Sacherschließung von E-Books: Lizenzpflichtige Pakete, bei denen die Schlagwörter von den Printausgaben kopiert werden können, stellen kein Problem dar. Einzel-E-Books können wie Printausgaben behandelt werden. In manchen Fällen ist nicht klar (z.B. OECD, Weltbank), ob es Printausgaben gibt. Es soll überlegt und gesammelt werden, was es an relevanten E-Books gibt, bei denen keine Lieferung von Sacherschließung zu erwarten ist, und über maschinelle Lösungen nachgedacht werden.
TOP 4 Migration der KOBV-Bibliotheken und Sacherschließung
a) Bisher migrierte Daten: Was die Sacherschließung anbelangt, hat es mit der Einspielung der Bibliothek der Europa-Universität Viadrina und der Universitätsbibliothek Cottbus keine größeren Probleme gegeben.
b) Anstehende Bibliotheken mit eigener Sacherschließung: Die Bibliothek der Technischen Universität Berlin wird ihre Sacherschließung im Lokalbereich lassen. Der Bestand der Bibliothek der Universität der Künste Berlin (UdK) hat nur 20-30% Überschneidung mit dem BVB. Die UdK ist deshalb damit einverstanden, wenn in diesem kleinen Bereich die UdK-Sacherschließung mit den Schlagwörtern aus dem BVB überschrieben wird. Allerdings werden von der UdK Schlagwörter geliefert werden, die noch zur Bereinigung anstehen und die störend im Index erscheinen werden. Diese Schlagwörter sollten von den Redaktionen nicht korrigiert werden. Die letzte große Bibliothek aus dem KOBV, die frühestens im Frühjahr 2010 eingespielt werden soll, wird die Bibliothek der Freien Universität Berlin (FU) sein. Die FU möchte ihre eigene Erschließung in der Breite behalten. Frau Braune-Egloff will noch eine Zusammenstellung aller Besonderheiten der Sacherschließung der FU und der daraus möglicherweise entstehenden Probleme liefern.
c) Künftige Kooperation (u.a. redaktionelle Zuständigkeit): Es besteht die Möglichkeit, dass die FU die Redaktion für den KOBV behält oder dass die Betreuung vom BVB übernommen wird. Frau Braune-Egloff bietet an, dass die FU weiterhin die redaktionelle Betreuung des KOBV leistet. Herr Stumpf will bei Herrn Alter anfragen, ob Cottbus in Zukunft von der FU oder vom BVB betreut werden möchte. Die UdK will nach derzeitigem Stand nicht an der Onlinekommunikation teilnehmen und wird weiter konventionell an die FU melden.
TOP 5 Szenario für den Umstieg des BVB-Internformats auf MARC21
a) Schlagworterfassung, Normdatenverknüpfung: Von der ursprünglichen Vorstellung einer Anpassung von MARC21 an die von MAB gewohnten Ansprüche im Bereich RSWK musste abgerückt werden, da die Firma Ex Libris horrende Kosten für die Umarbeitung der Funktionalitäten auf anwenderspezifische Felder geltend gemacht hat, hingegen für die Schlagwortfelder (MARC 689) gar kein Angebot abgeben wollte, da sie diese deutschsprachig-spezifische Lösung nicht für zukunftsträchtig hält. Deswegen hat die Direktorenkonferenz beschlossen, dass weitgehend nur das Original-MARC21 als Intern- und Austauschformat verwendet wird. Die Verknüpfungsmöglichkeit aller Normdaten mit ID-Nummern soll allerdings nachgerüstet werden. Im Bereich der Schlagwortketten-Erfassung dürfen keine kostenpflichtigen Aufträge an Ex Libris entstehen. Das bedeutet für die Zukunft ein erzwungenes Ausscheren des BVB aus dem für die Erfassung und Speicherung der Schlagwortketten gefundenen Konsens mit der DNB und den anderen Verbünden. Schlagwörter können in den Standard-Feldern 600-651 von MARC21 nur in formaler Reihenfolge angezeigt werden; es ist nur eine Pseudo-Kette darstellbar. Andere Verbünde verbleiben teilweise intern bei MAB (hbz, OBV) bzw. PICA: als Austauschformat wollen diese das um anwenderspezifische Felder erweiterte MARC21 verwenden.
b) Behandlung der Altdaten: Die Schlagwörter aus den 900er MAB-Feldern werden in die MARC21-Felder 600 bis 651 umgesetzt. Dies muss an Hand der Indikatoren jeweils in das korrekte Feld für die Schlagwortkategorie erfolgen. Zusätzlich werden die Altdaten in das Feld 689 überführt, um sie in ihrem inhaltsbeschreibenden Aussagewert als Gesamtheit für die Anzeige verfügbar zu halten. Die Möglichkeiten dieses Feldes sind aber begrenzt; hier kann keine Verknüpfung mit der SWD hergestellt werden, und die Updates aus der Normdatei werden nur in den Feldern 600-651 wirksam.
c) Fremddatenübernahme, Datenaustausch: Es ist ungewiss, wie viel Weiterentwicklung Aleph 500 noch erfahren wird. In drei bis sieben Jahren soll das neue System Unified Ressource Management (URM) eingeführt werden, an das künftig alle Innovationen gekoppelt sein dürften. OBV und hbz wollen erst das neue System abwarten, bevor sie im Internformat auf MARC21 umsteigen. Frau Braune-Egloff erklärt, dass es zumindest zwei große KOBV-Bibliotheken gebe (die Universitätsbibliotheken der Humboldt- und der Freien Universität), die dem vorgezogenen Umstieg beim Internformat sehr zurückhaltend bzw. ablehnend gegenüberstehen und die Position von hbz und Österrreichischem Verbund teilen. Die uneinheitliche Entwicklung bedeutet einen Rückschritt bei der Fremddatenübernahme; der BVB wird nicht mehr so interessant als Datenlieferant für andere sein. Die AGSE bedauert diese Auseinanderentwicklung zumal in einem Bereich, in dem es zuletzt Fortschritte beim Austausch gegeben hat. Herr Stumpf meint, man müsse auch auf die Library of Congress schauen, dort könnte sich längerfristig auch ein Wandel vollziehen. Da man dort mit den LCSH nicht mehr zufrieden sei und wegen der großen Bedeutung der LoC für RDA und MARC könnte es durchaus sein, dass an MARC Weiterentwicklungen in Richtung auf eine thesaurusbasierte syntaktische Indexierung vorgenommen werden, die dem ähneln, was wir mit RSWK und SWD schon lange haben. Deshalb wäre es kontraproduktiv, die vorhandenen Daten jetzt ganz in die andere Richtung (Gleichordnung ohne gegenstandsspezifischen Aussagewert) zu verändern. Herr Stumpf weist auch darauf hin, dass es noch einige Zeit MAB geben wird und wir uns deswegen durchaus noch mit der momentanen Praxis befassen müssen. Es entsteht eine lebhafte und kontroverse Diskussion über die verbale Sacherschließung im Allgemeinen und ihre Nutzung im BVB.
TOP 6 Klassifikation
Bedarf an einer Konkordanz RVK-DDC: Die AG Sacherschließung hält die Erarbeitung einer Konkordanz RVK-DDC, wenn auch etwa nur für die ersten drei Hierarchiestufen, für sinnvoll, zumal sie auch in den Suchmaschinenkatalogen neue Anwendungschancen hat. Auch die ZDB setzt ihre Systematik auf eine verkürzte DDC um, was in diesem Bereich eine Konkordanz interessant macht. Der Aufwand bei der Erstellung sollte nicht zu groß sein, doch am Ansatz soll festgehalten werden.
TOP 7 Nutzung der Sacherschließung in den Lokalsystemen
Über eine Anzeige der Normdatensätze auch für OPAC-Benutzer sollte weiter nachgedacht werden; eventuell könnte man die SWD-Sätze über den Index verfügbar machen. Fortschritte bei der Nutzung der Normdaten könnten die Defizite der Systeme beim Umgang mit den Schlagwortketten evtl. etwas kompensieren.
Die LoC subject headings sind im Sunrise-OPAC überwiegend ausgeblendet und nicht korrekt suchbar. Mit zunehmenden Datenmengen bei LCSH wächst der Wunsch, diese auch in einem Basis-Index suchbar zu machen, deshalb erscheint hier Abhilfe angezeigt.
Neben der für die OCLC-Produkte weiter zuständigen AG Lokalsysteme hat sich eine weitere Arbeitsgruppe für die Aleph-Lokalsysteme gebildet, wozu auch die Kunstbibliotheken gehören (der Kunstverbund wird demnächst in den BVB kommen).
TOP 8 Nutzung der Sacherschließung im Gateway Bayern
Klagen von Mitgliedern der AG Sacherschließung und von anderen Kollegen wegen der chaotischen Anzeige der Schlagwörter im Gateway Bayern (regellose Reihenfolge, Vermengung deutscher und fremdsprachiger Begriffe) werden von Herrn Scholz mit der Begründung zurückgewiesen, die Kommission für Benutzung sei damit zufrieden und fordere keine Änderungen. Technisch sei es zwar möglich, die Ketten korrekt anzuzeigen, aber dies sei unnötig, da die Schlagwortketten früher im OPAC ohnehin kaum genutzt worden seien. Dem widerspricht Herr Stumpf entschieden, denn erstens seien auch die Kettenindizes in den Bibliotheken, wo ihr Sinn vermittelt wurde, gut genutzt worden, und zweitens liege der Hauptwert der Ketten darin, dass sie bei der Titelanzeige wie ein Kurz-Abstract gelesen werden können. Das gelte auch für ein System ohne Kettenregister wie das Gateway Bayern. Die AG Sacherschließung wird die KES um ein Votum ersuchen, die Kettenanzeige im Gateway Bayern zu verbessern.
Herr Stumpf wiederholt auch den Wunsch, eine Fachselektion nach der RVK ins Drill down einzubauen. Der RVK-Erschließungsgrad der Verbunddaten reiche hierfür aus.
TOP 9 Nutzung des Zeitcodes
Weiterhin sinnvoll wäre es, Jahresangaben aus Schlagwortketten in das Feld für Zeitcodes zu überführen, wo sie - am besten zusammen mit den SWD-Zeitcodes - ausgewertet werden könnten. Im FAST-Index ließen sich die Jahreszahlen in vergröberte Epochen bzw. Jahrhunderte umsetzen, ggf. mit der Möglichkeit einer Verfeinerung im zweiten Schritt. Anzubieten wäre das im Drill down etwa unter "thematisierte Zeit".
TOP 10 Sonstiges
Sacherschließung in der ZDB: Momentan ist die Schlagworterfassung in der ZDB noch nicht möglich, die in den Verbünden vorhandenen Schlagwörter sollen eingespeichert, dabei aber die DNB-Beschlagwortung eigens gekennzeichnet und für sakrosankt erklärt werden. Die Vorbereitungen für diesen Abgleich ziehen das Projekt in die Länge.
Herr Stumpf weist darauf hin, dass RVK-Zeitschriftennotationen im MAB-Feld 700g durchaus sinnvoll sind, weil sie zur Fachselektion im FAST-OPAC verwendet werden können. Über die Zulassung der Eingabe verkürzter bzw. vergröberter Notationen für bestimmte Erschließungsaktionen außerhalb der wissenschaftlichen Neuerscheinungen sollte auf einem RVK-Anwendertreffen beraten werden.
Die Arbeitsgruppe Sacherschließung will sich zukünftig mindestens in halbjährlichem Abstand treffen; die nächste Sitzung ist für Januar 2010 vorgesehen.