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AGSE 1. Sitzung


Kommission für Erschließung
des Bibliotheksverbundes Bayern (KES)

Arbeitsgruppe Sacherschließung (AGSE)


1. Sitzung am 03.07.2008, BSB München, 10.30 - 16.15 Uhr


Teilnehmer:

Frau Braune-Egloff (Bibliothek der FU Berlin, Gast aus dem KOBV)
Frau Dilber, Verbundzentrale (Gast, bis 15.10 Uhr)
Frau Gulder, BSB
Frau Mengels, UB Erlangen
Frau Merda, FHB Nürnberg
Frau Platzer, UB Regensburg
Frau Reitzle, UB Augsburg (Protokoll)
Frau Schäfer, BSB (Gast)
Frau Dr. Schmid, UB Würzburg
Herr Scholz, Verbundzentrale (Gast, bis 15.10 Uhr)
Frau Sedelmayer, BSB (Gast)
Frau Straub-Woller, Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte München
Herr Dr. Stumpf, UB Augsburg (Vorsitz)
Frau Wolf-Dahm, UB Augsburg

Entschuldigt: Frau Dr. Rückert, BSB

Tagesordnung:

  1. Formalia, Tagesordnung
  2. Bevorstehende Migration von KOBV-Bibliotheken in die BVB-Verbunddatenbank: Sacherschließungsfragen
  3. RVK-Normdateien im BVB und im Lokalsystem der Bibliothek der HU Berlin
  4. Datenübernahme im Rahmen der kooperativen Neukatalogisierung
  5. Verbale Sacherschließung bei Zeitschriften (ZDB-Update, Arbeit in der ZDB)
  6. PND und SWD (u.a. neue Codierungen, Online-Kommunikation)
  7. Maschinelle Anreicherung von Ebook-Aufnahmen durch Schlagwörter der Printausgaben
  8. Belegung des Zeitcode-Feldes in den Titeldaten, Nutzung für das Retrieval (FAST)
  9. Weiterentwicklung der RSWK
  10. Verschiedenes


TOP 1   Formalia, Tagesordnung

Begrüßung und Vorstellungsrunde. Herr Stumpf erläutert die Zusammensetzung der AG Sacherschließung. Ein breites Spektrum von in der Sacherschließung maßgeblich tätigen Verbundbibliotheken und verschiedenen Tätigkeitsfeldern (Fachreferat, aktive Erschließung, Verbundredaktionen) ist repräsentiert und die Kompetenz für die Gebiete Schlagwort und Klassifikation ist vorhanden. Die bayerischen Vertreter in überregionalen Expertengruppen und Arbeitsgruppen im Bereich Sacherschließung sind auch alle dabei. Frau Braune-Egloff wird als Vertreterin des KOBV herzlich begrüßt.


TOP 2   Bevorstehende Migration von KOBV-Bibliotheken in die BVB-Verbunddatenbank: Sacherschließungsfragen

Herr Scholz berichtet, dass zusammen mit den Vertretern des KOBV ein Konzept mit den Grundsätzen für einen gemeinsamen Verbundkatalog entwickelt worden ist. Die Daten werden bibliotheksbezogen jeweils einzeln behandelt und bis Ende 2009 sollen 15 KOBV-Bibliotheken im gemeinsamen Verbundkatalog integriert sein.

Bei der Migration der Titeldaten sind drei Fallgruppen zu unterscheiden:

  • Nicht dublette Daten, die komplett an den BVB als Neuaufnahmen geliefert werden
  • Dublette Daten, die als Besitznachweis an vorhandenen BVB-Aufnahmen angesigelt werden
  • Fälle, die als Dubletten erkannt worden sind und die durch eine Anreicherung zur Verbesserung der BVB-Daten führen sollen (betrifft ausschließlich die Sacherschließung)

Vor allem die Fälle mit Anreicherung bedürfen der Klärung. Die unbedingte technische Voraussetzung für die Anreicherung der BVB-Felder 902 ff. mit Schlagwortketten ist die SWD-Konformität der Ketten, es muss die SWD-Nummer bei den Schlagwörtern vorhanden (Ausnahme: Form- und Zeitschlagwörter) und der Schlagworttext identisch mit der SWD bzw. bei Form- und Zeitschlagwörtern formal korrekt sein. Laut Frau Braune-Egloff ist nur bei wenigen Bibliotheken (TUB Cottbus und UB Frankfurt/Oder, deren Daten RSWK und SWD entsprechen) eine Anreicherung geplant. Wenn im BVB bereits Sacherschließung vorhanden ist, wird auf Gleichheit geprüft. Die Abgleichsarbeiten müssen vorab im KOBV laufen. Über die genaue Vorgehensweise ist hier nichts bekannt. Die Mehrzahl der Bibliotheken behält ihre Sacherschließung in den Lokaldaten, ohne sie an den BVB abzugeben. Die Bibliotheken der Universität der Künste, der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin bringen nur RSWK/SWD-Sacherschließung mit, wenn die Titel neu in den Katalog kommen bzw. wenn der matchende BVB-Titelsatz noch keine Sacherschließung aufweist. Die Bibliothek der HU wird als einzige ihren lokalen Katalog aus den bayerischen Sacherschließungsdaten neu aufbauen. Einen Sonderfall stellen ca. 10.000 Titel des SSG Volks- und Völkerkunde der HU-Bibliothek dar. Diese sollen auch dann additiv in den BVB-Katalog übernommen werden, wenn im matchenden BVB-Titelsatz das 900er Segment bereits existiert. Diese Vorgehensweise wird von der AGSE akzeptiert.

Herr Stumpf fragt nach, ob nicht zusätzlich das Feld 710 für Schlagwörter, die nicht SWD-konform sind, geöffnet werden könnte, wovon Herr Scholz abrät. Nach Diskussion wird vereinbart, während der Migration von einer solchen Einspeicherung abzusehen und diese nach Prüfung der Daten ggf. später aktionsweise durchzuführen.

Auf die Frage nach der kooperativen Arbeit nach erfolgter Migration erklärt Frau Braune-Egloff, die Erschließung laufe in den KOBV-Bibliotheken dann mit gleicher Intensität wie bisher mit RSWK- und SWD-konformer verbaler Sacherschließung. Einige Bibliotheken des KOBV wünschten sich ausdrücklich eine Kennzeichnung der Herkunftsbibliothek (einschließlich DNB) bei den Schlagwortketten. Eine Trennung im Datenformat zwischen DNB-Ketten und Verbundketten existiert auch in anderen Verbunddatenbanken. In der Diskussion weisen verschiedene Teilnehmer darauf hin, dass es eine Kennzeichnung früher auch im BVB gegeben hat, allerdings primär als Besitzerkennung für die Verteilung an die Lokalsysteme,  man aber aus der Erfahrung der täglichen Arbeit gut darauf verzichten könne. Mehrheitlich wird der Wunsch abgelehnt. Auch ist nicht klar, zu welchen Zwecken die einzelnen Bibliotheken eine solche Kennzeichnung wirklich benötigen bzw. auswerten würden.

Einer Addition von RVK-Notationen wird allgemein zugestimmt; Doppelungen sollen vermieden werden. Eine Fachbibliothek der FU könnte auch eine kleine Menge DDC-Daten liefern.

Hinweis: Vortrag über die Strategische Allianz BVB-KOBV vom Mannheimer Bibliothekartag


TOP 3   RVK-Normdateien im BVB und im Lokalsystem der Bibliothek der HU Berlin

Die Diskussion zu diesem Tagesordnungspunkt entfällt, da im Moment aus Berlin noch nicht genügend Informationen vorliegen und im Herbst ein Gespräch zu diesem Thema ansteht. Die integrierte RVK-Normdatei der HU Berlin wird manuell aktualisiert, während die RVK-Normdatei des BVB nur in großen Abständen durch eine Einspielung der gesamten RVK-online aktualisiert wird. Aus dem BVB soll eine Beschreibung der BVB13 an den KOBV geschickt werden [Frau Dilber/Herr Stumpf, ist inzwischen erfolgt].


TOP 4   Kooperative Neukatalogisierung

Herr Stumpf berichtet, dass nach der Prüfung von Testdaten für die Sacherschließung (Schlagwörter und RVK-Notationen) einem Austausch mit SWB und HBZ nichts entgegen steht. Ein Fragezeichen steht noch hinter der Behandlung der mehrteiligen Schlagwörter.

[Nachtrag, Stand 11.7.08: Tatsächlich werden mehrteilige Schlagwörter vom SWB nicht ganz korrekt geliefert. Um eine korrekte Verknüpfung zu erreichen, muss die eingespielte SWD-Verknüpfungsnummer an eine andere Position gesetzt werden. Das BSZ hat dies inzwischen zugesagt. Die hbz-Daten sind dagegen offenbar korrekt. Die erste Einspielung erfolgte am 10.7.]

Für die Zukunft steht als wichtiger Partner der GBV für die Kooperative Neukatalogisierung an. So bald von dort Testdaten zur Verfügung stehen, müssen diese wegen der Besonderheiten des GBV (Schlagwortreihen, Auslagerung von Zeit- und FormSWW, bisher keine SWD-Nummern) sehr sorgfältig geprüft werden. Mit HeBis werden ebenfalls Probleme erwartet, hier wäre der Nutzen aber eher gering.


TOP 5   Verbale Sacherschließung bei Zeitschriften

Die Situation ist unbefriedigend, da die Verbünde noch immer nicht in der ZDB nach RSWK beschlagworten dürfen. Das ist im Moment nur der DNB erlaubt. Aus den Verbünden können bisher nur - z. T. nicht normierte - Einzeldeskriptoren eingegeben werden. (ZETA-Format) Da es beim Update aus der ZDB im aleph-Verbundkatalog zur Verdoppelung der Felder gekommen ist, ist die Lieferung von Schlagwortketten aus der ZDB schon länger gestoppt. Das Hochladen der BVB-Schlagwörter in die ZDB wird auch hinausgezögert, weil die AGDBT noch über Modalitäten (z. B. für konkurrierende Datenlieferungen) berät. [Mengengerüst: im BVB geht es um ca. 76.300 ZDB-Titelaufnahmen mit ca. 110.000 Schlagwortketten, mit 349.200 Schlagwörtern, davon 278.000 mit SWD-Nummer]

Die KES soll gebeten werden, einen nochmaligen Vorstoß bei ZDB und DNB zu unternehmen, damit die Einspeicherung rasch umgesetzt und die Erfassung von RSWK-Ketten in der ZDB zugelassen wird.

Ein unbefriedigender Aspekt des Themas ist auch, dass etliche Bibliotheken, die gern ZDB-Titel beschlagworten würden, keinen Zugriff auf die ZDB haben.


TOP 6   PND und SWD

Frau Gulder und Frau Reitzle berichten vom SWD-Redaktionstreffen am 01.07.08 in Frankfurt.

  • Frau Gulder erläutert die Codes für Entitäten-Untergliederungen in den Normdateien SWD, PND, GKD (später GND) und teilt die entsprechenden Unterlagen aus. Codiert werden nur die Entitäten, die nicht auf andere Weise selektiert werden können. Die Selektion ist unerlässlich für den Umstieg auf das gemeinsame Datenformat MARC und die Gemeinsame Normdatei (GND) bis 2011 sowie auf RDA. (Seite im Normdaten-Wiki, die neuesten Änderungen sind noch nicht eingearbeitet.) Die Codierung wird im MAB-Feld 068 z eingegeben, Frau Dilber wird das Feld in der Satzschablone ergänzen. Die Angabe der Codes ist für die Bibliotheken nicht Pflicht, Frau Gulder bittet aber darum, in eindeutigen Fällen das Feld zur Entlastung der Verbundredaktionen bereits auszufüllen.
  • Die Schnittstelle für die PND-Online-Kommunikation ist seit 02.07.08 geöffnet, im Moment aber nur für die Redakteure. Korrekturen und Neuansetzungen funktionieren bereits, die Fehlermeldungen sind allerdings noch unverständlich; das muss bis September verbessert werden, wenn die Katalogisierer geschult werden. Nacharbeitungsbedarf besteht ebenfalls beim OAI-Harvester; die Daten aus aleph kommen zwar sofort in das ILTIS-System, umgekehrt erfolgt der zeitgleiche Abgleich aber noch nicht (geplant für Mitte Juli). Die wöchentlichen Änderungsdienste werden nach wie vor eingespielt.
  • Frau Gulder verteilt den von der DNB erstellten Zeitplan für die Online-Updateschnittstelle und das Online-Redaktionsverfahren für die SWD. Von bayerischer Seite sind die Vorarbeiten ISIL-Liste und Levels erledigt. Die DNB will weitere Vorgaben im August machen und erwartet bis Ende August die Rückmeldungen aus den Verbünden. Herr Scholz erhebt Einspruch dagegen und möchte ein offizielleres Statement der DNB bzw. einen Zeitplan der DNB-IT. Dazu werde er eine schriftliche Stellungnahme abgeben; es könne aber in diesem Jahr mit Sicherheit nichts mehr werden, weil Ex Libris die Schnittstelle anpassen müsse. Die Arbeitsgruppe stellt fest, dass das Online-Kommunikationsverfahren für die SWD auf jeden Fall gewünscht wird.
  • Zu den Levels erläutert Frau Gulder, dass die Redaktionen Level 1 haben sollen; Level 3 ist allen Bibliotheken zugeteilt worden, die schon Schlagwörter gemeldet haben. Darüber hinaus wird es nur noch einen Level 5 oder höher für maschinelle Einspielungen geben.
  • Das Mailboxfeld für die SWD wird, wie bereits für die PND geschehen, umgestaltet. Wichtigste Änderung ist, dass für jede Antwort ein neues Feld belegt werden muss. Starttermin für die neue Art der Mailbox-Erfassung soll der 01.08.08 sein. In jedem Fall ist diese Vorgehensweise nur eine Übergangslösung; in fernerer Zukunft sollen die Nachrichten in einem Wiki erfasst werden mit Link vom Datensatz.

TOP 7   Maschinelle Anreicherung von Ebook-Aufnahmen durch Schlagwörter der Printausgaben

Im SWB wurden die Schlagwörter und Notationen von Büchern maschinell auf die entsprechenden Titelaufnahmen der Ebooks (soweit identischen Inhalts) übertragen. Herr Stumpf hatte angeregt, dies im BVB auch zu tun, ggf. unter Nutzung der SWB-Vorarbeit. Laut Frau Dilber ist das vermutlich als Einmalaktion machbar, aber nicht als kontinuierliche Dienstleistung. Da verschiedene Varianten der Vorgehensweise denkbar sind, soll dieses Thema in größerem Zusammenhang diskutiert werden.


TOP 8   Belegung des Zeitcode-Feldes in den Titeldaten, Nutzung für das Retrieval

Herr Stumpf  fragt nach den Chancen einer Realisierung der Belegung des Zeitcode-Feldes (MAB-Feld 039) zur besseren Recherche nach Zeitaspekten. Vgl. http://waldkauz.bibliothek.uni-augsburg.de/kfe/mat/kes_p_06.pdf =Anlage 1

Lebhafte Diskussion über den Sinn und die Nutzungsmöglichkeiten einer solchen Belegung. Herr Scholz argumentiert, die Feldbelegung allein nütze nichts, wenn nicht zugleich ein konkretes Angebot zum Retrieval gemacht werde. Herr Stumpf hält die Belegung des Feldes für grundlegend für weitere Nutzung beim Retrieval, weil diese in verschiedene Richtungen (Direktsuche, Aufnahme in den FAST-Index; Überschneidungssuche mit präzisen Eingaben, grobe Zeiträume als Suchfilter) gehen könne. Auch solle man nicht nur an eine BVB-interne Nutzung denken. Herr Scholz macht das Angebot, wenn er eine Diskussionsvorlage mit Vorgaben für die Fütterung von FAST erhalte und ein verwertbarer Input dabei zu erkennen sei, das Papier an einen Kollegen in der Verbundzentrale zur Prüfung und Realisierung weiterzugeben.


TOP 9 Weiterentwicklung der RSWK

Die Arbeitsgruppe Strategie der Sacherschließung hat sich in ihrem Bericht eindeutig für die Beibehaltung der verbalen Sacherschließung nach RSWK und SWD und  eine gegenstandsbezogene Erschließung in Form von Schlagwortketten ausgesprochen. Andererseits werden Vereinfachungen der Regeln und eine liberalere Übernahmepraxis gefordert. Der jetzige Stand ist als Erfolg zu werten, da ursprünglich - veranlasst durch die Problematik mit MARC 21 - die RSWK-Schlagwortketten ganz in Frage gestellt wurden und neben den Gesichtspunkt der Vereinfachung und Wirtschaftlichkeit der Aspekt der besseren Nutzung auch der Ketten beim Retrieval getreten ist. Im Rahmen des Ansatzes, mehr Wirtschaftlichkeit zu erreichen, wird die Idee verfolgt, einen Mindeststandard zu definieren, der nach oben überschritten werden kann. Einige Kernpunkte der Umsetzung sind:

  • Wenn Permutationen, dann nur noch rein maschinell (ohne Permutationsmuster); die Suche in Schlagwortkettenregistern muss außerdem nicht nach dem Alphabet der ersten Wörter erfolgen.
  • Vereinfachung der Regeln: ein neuer Verknüpfungsregelentwurf (RSWK §13 Schlagwortkette) von Herrn Stumpf soll, wenn er vorliegt, einem größeren Kreis zur Diskussion zur Verfügung gestellt werden. Mit der Streichung aller speziellen Verknüpfungsregeln ist zu rechnen.
  • Mehr Wirtschaftlichkeit durch Kooperation mit noch mehr Bibliotheken, breitere Anwendung der RSWK auch außerhalb der Bibliotheken
  • Lösung für eine einheitliche Praxis des  Problems „Individualnamen vs. Umschreibung“ (sog. "enges Schlagwort")
  • das Retrieval verbessern und den Nutzen aufzeigen (hierzu gehört z.B. auch die Benutzersicht auf Normdaten)


TOP 10 Verschiedenes

  • Herr Stumpf berichtet, dass im Zuge der Einrichtung der PND-Onlinekommunikation der Ansetzungsänderungsdienst der DNB für die SWD bereits weggefallen ist. Das ist einerseits problematisch für die Redaktionsseite, da die Korrekturen zumindest im BVB (in Fällen, wo teilweise keine saubere Verknüpfung in Aleph besteht) nicht mehr konsequent nachbearbeitet werden können, und andererseits für das beschlagwortende Personal (z. B. Fachreferenten), das keine Information mehr erhält, wenn wichtige Vorzugsbezeichnungen geändert werden. Deshalb hat Herr Stumpf auf den Seiten der Verbundredaktion eine Seite „SWD aktuell“ eingerichtet, die die wichtigsten Neuansetzungen und Änderungen enthält und sich u.a. aus dem Mailboxverkehr speist. Für die Redaktionsarbeit wird inzwischen von Herrn Alscher (Niederösterr. Landesbibl. St.Pölten) wöchentlich eine Liste aller SWD-Ansetzungsänderungen extrahiert und an die Augsburger Verbundredaktion geliefert.
  • Ein Absolvent der Hochschule der Medien hat ausgehend von einem Praxissemester-Projekt an der Universitätsbibliothek Augsburg eine Bachelorarbeit  zum Thema „Inhaltliche Erschließung von Altbeständen in Allgemeinen Bibliothekskatalogen. Bestandsaufnahme und Entwicklungsmöglichkeiten“ verfasst (Aufsatz-Preprint). Im Anschluss soll eine Diplomarbeit Machbarkeit und Nutzen einer Konkordanz zwischen einer historischen Aufstellungssystematik und der RVK zur groben Erschließung der Altbestände untersuchen.
  • Die nächste Sitzung der Kommission für Erschließung (KES) findet am 06.08.08 statt. Einige der in der AGSE erörterten Sacherschließungsfragen sollen dort weiter diskutiert werden.