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Konrad Merz

(* 2.4.1908 in Berlin, † 3.12.1999 in Purmerend, Niederlande) 

Der Sohn einer Arbeiterfamilie wurde als Kurt Lehmann in Berlin geboren. Er arbeitete nach der Schulzeit in verschiedenen kaufmännischen Berufen und besuchte gleichzeitig ein Abendgymnasium, auf dem er sein Abitur nachholte. Er begann ein Jurastudium, musste dieses jedoch 1933 aufgrund seiner jüdischen Herkunft abbrechen und emigrierte 1934 in die Niederlande, wo er den Namen Konrad Merz annahm. Dort finanzierte er sich seinen Lebensunterhalt unter anderem als Gärtner und schrieb nebenher kleinere Artikel für verschiedene Zeitschriften. Sein erster, stark autobiographischer Roman „Ein Mensch fällt aus Deutschland“ erschien 1936 beim Exilverlag Querido in Amsterdam. Das Manuskript seines zweiten Romans „Generation ohne Väter“ ging verloren, wurde erst 1999 entdeckt und kurz vor seinem Tod veröffentlicht. Er konnte sich während der deutschen Besatzung der Niederlande versteckt halten, ließ sich nach dem Krieg in Purmerend nieder und absolvierte eine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Erst in den 1970er Jahren fand er wieder zum Schreiben.


Die Werke von Konrad Merz sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Konrad Merz in Wikipedia

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