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DAS IST DIE SELBSTVERSTÜMMELUNG EINER KULTUR


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Hermann Kesten

(* 28.1.1900 in Podwołoczyska, † 3.5.1996 in Basel)

Als Dr. phil, der u. a. auch Jura und Volkswirtschaft studiert hatte, war Kesten 1927-1933 als Lektor im Kiepenheuer-Verlag tätig, der zahlreiche linksgerichtete Autoren förderte. 1933 noch vor der Bücherverbrennung geflohen, kam er nach Paris und nach Amsterdam, wo er die deutschsprachige Abteilung des Verlags Allert de Lange leitete. 1940 floh er wie viele andere Emigranten aus der französischen Internierung in die USA. Sowohl vor 1933 als auch im Exil war Kesten ein außerordentlich produktiver und auch politisch problembewusster Autor.1949 kehrte Kesten nach Europa zurück und wohnte in Basel. Viele Jahre war er Vorsitzender des deutschen PEN-Zentrums.


Über die Bücherverbrennung kann man nur das Schlimmste denken, das ist grausig, das ist die Selbstverstümmelung einer Kultur und einer Literatur.
(Aus: Interview vom 28.8.1982, veröffentlicht in: Dort wo man Bücher verbrennt, hg. von Klaus Schöffling, Frankfurt/Main 1983, S. 393)


Die Werke von Hermann Kesten sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Hermann Kesten in Wikipedia

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