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Alfred Kantorowicz

(* 12.8.1899 in Berlin, † 27.3.1979 in Hamburg)

Soldat im Weltkrieg, Jurist (Dr. iur.) und Journalist für namhafte Berliner Zeitungen, wurde Kantorowicz 1931 Mitglied der KPD. 1933 emigrierte er nach Frankreich, begründete dort den „Schutzverband Deutscher Schriftsteller im Exil" und die „Deutsche Freiheitsbibliothek", in der er die Schriften der exilierten deutschen Autoren zusammentrug (1940 vernichtet). 1936 bis 1938 nahm Kantorowicz am Spanischen Bürgerkrieg als Offizier der Internationalen Brigaden teil. Nach französischer Internierung kam er 1941 in die USA. 1946 übersiedelte er in die DDR, wo er die Zeitschrift „Ost und West“ herausgab und zum Professor für Germanistik berufen wurde. 1957 erhielt er Asyl in der Bundesrepublik und lebte bis zu seinem Tod in Hamburg, jedoch als Außenseiter, da er an seinen sozialistischen Idealen festhielt.


[...] hatte ich mir in meiner Pariser Dachkammer vorgenommen, diesen Tag der Schande zu einem Ehrentag des freien Buches und des freien Gedankens zu machen.
(Aus: Exil in Frankreich, 1971)

Die Werke von Alfred Kantorowicz sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Alfred Kantorowicz in Wikipedia

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