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VERFEMT – VERBOTEN – VERBRANNT


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Oskar Jellinek

(* 22.1.1886 in Brünn/Mähren, † 12.10.1949 in Los Angeles, USA)

Jellinek, Sohn eines jüdischen Textilkaufmanns, lebte die meiste Zeit seines Lebens in Wien. Nach dem Jurastudium quittierte er 1919 den Dienst als Richter, weil seine Vorstellung von Gerechtigkeit sich dort nicht verwirklichen ließ. Seit 1924 hatte er als Schriftsteller Erfolg. 1933 wurden Jellineks Werke nicht verboten, weil sie meist in bäuerlichem Milieu spielten. Kriminal- und Prozessfälle bildeten die bevorzugten Sujets seiner formal streng gebauten Prosatexte. Nach dem Anschluss Österreichs in die Tschechoslowakei geflohen, konnte er sich 1939 im letzten Moment noch vor dem Zugriff der Gestapo retten. Aus Paris kam er 1940 in ein Internierungslager, von dort gelang ihm die Ausreise in die USA. 1943 zog Jellinek nach Hollywood, da seine beiden Schwestern in Los Angeles wohnten.


Die Werke von Oskar Jellinek sind in unserer Sammlung fast vollständig vorhanden.
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