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Claire Goll

(* 29.10.1891 in Nürnberg † 30.05.1977 in Paris)

Claire Goll, geb. Clara Aischmann, machte Leidensjahre unter ihrer überstrengen Mutter und eine gescheiterte Ehe durch, studierte Philosophie und war einige Zeit mit Rainer Maria Rilke liiert, ehe sie 1921 den Schriftsteller Ivan Goll heiratete. Zusammen mit ihm wurde sie zum Mittelpunkt des Dadaistenkreises in Zürich und später des Surrealistenkreises in Paris. Zwischen 1939 und 1947 lebte das Ehepaar in New York. Auf Grund der eigenen Jugenderfahrung und des Erlebnisses des Ersten Weltkriegs, gegen den sie als Pazifistin schrieb, setzte sich Claire Goll zeitlebens für die leidenden Menschen ein. Ihre Werke schrieb sie vielfach zunächst auf Französisch, auch die Liebesgedichte, die sie mit ihrem Mann veröffentlichte. Ihre späteren Werke sind vorwiegend autobiographisch geprägt und rufen das literarische Leben der Zwanziger Jahre wach („Ich verzeihe keinem", 1978).

 


Die Werke von Claire Goll sind in unserer Sammlung fast vollständig vorhanden.
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Claire Goll in Wikipedia

Ausführliche Biographie