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Lion Feuchtwanger

(* 7.7.1884 in München, † 21.12.1958 in Pacific Palisades, USA/Calif.)

Der gebürtige Münchner Lion Feuchtwanger studierte nach humanistischer Schulbildung an der LMU München Germanistik, Philosophie und Sanskrit, 1907 promovierter mit einer Arbeit zu Heinrich Heine. Feuchtwanger, der zunächst als Zeitschriftenherausgeber und Theaterkritiker arbeitete, wurde zu einem der erfolgreichsten Theater- und Romanautoren der Weimarer Zeit. Im Kreis der Münchner Bohème arbeitet er u. a. mit Bertold Brecht zusammen und entwickelt eine pazfistisch-sozialistische Haltung. 1917 wird Feuchtwanger mit seinem Drama "Jud  Süß" bekannt; 1925 erscheint es als historischer Roman und avanciert zum internationalen Bestseller. In demselben Jahr zieht Feuchtwanger gemeinsam mit seiner Frau nach Berlin und beginnt mit Arbeiten zu seinem berühmtesten Roman "Erfolg", der die Jahre von 1921-1924 in München porträtiert.

Da sich Feuchtwanger 1933 auf einer Vortragsreise in der USA befindet, erlebt er die Hausplünderung und Verbrennung seiner Werke in Berlin nicht mit; er emigriert nach Südfrankreich, wo er gemeinsam mit Willi Bredel und Bertold Brecht 1936-1939 die Zeitschrift "Das Wort" herausgab. 1940 interniert, konnte er 1941 auf abenteuerlichem Weg, mit Unterstützung des amerikanischen Präsidenten Roosevelt in die USA ausreisen. Das Haus (Villa Aurora) des produktiven, im Exil gut akklimatisierten und seit den 1920er-Jahren wohlhabenden Autors wurde zum Zentrum des Emigrantenlebens in Los Angeles, Kalifornien. Feuchtwanger kehrte nie nach Deutschland zurück.


Die Werke von Lion Feuchtwanger sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Lion Feuchtwanger in Wikipedia

Ausführliche Biographie

Feuchtwanger-Erfolg