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Kasimir Edschmid

(* 5.10.1890 in Darmstadt, † 31.8.1966 in Vulpera/Graubünden)

eigentlich: Eduard Hermann Wilhelm Schmid

In der Hochblüte des Expressionismus, im Kriegsjahr 1915, trafen Edschmids Novellen „Die sechs Mündungen“  den Nerv der Zeit und machten den jungen Autor, der Romanistik studiert hatte, schlagartig zu einem Protagonisten dieser literarischen Strömung. Neben weiteren Novellenbänden erwies er sein Talent zum Programmatiker auch in z. T. plakativen theoretischen Schriften („Der Expressionismus in der Dichtung“ , 1917), worin er Elemente wie das visionäre, schöperische Ich in übersteigerter Form propagierte und sich von gesellschaftlichen und politischen Problemen ebenso wie von der bürgerlichen Zivilisation distanzierte. In seinen Romanen der 1920er-Jahre mischten sich in den heroischen Grundton gelegentlich auch sozialkritische Elemente. Zum populären Unterhaltungsautor wurde Edschmid nicht zuletzt durch seine exotischen Schauplätze und die Reisebücher aus den Jahren vor 1933. Nachdem 1933 auch seine Bücher verbrannt wurden und weitere Publikationen in Frage gestellt waren, intensierte Edschmid seine eigenen Reisetätigkeiten. Das vierbändige Werk „Italien“ konnte 1935-1948 erscheinen und wurde in der kriegsmüden und dem südlichen Traumland zugewandten Bundesrepublik nochmals ein Erfolg, während seine späteren historischen Romane keine große Beachtung mehr fanden.


Die Werke von Kasimir Edschmid sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Kasimir Edschmid
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Wikipedia

Ausführliche Biographie

 

 Edschmid-Der_Liebesengel Edschmid-Der_Zauberfaden
Edschmid-Italien