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DIESER AKT WAR KEIN ZUFALLSAKT.


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Alfred Döblin

(* 10.8.1878 in Stettin, † 28.6.1957 in Emmendingen)

Nach der Ausbildung zum Dr.med. war der aus einer jüdischen Familie stammende Döblin Mitbegründer der Zeitschrift „Sturm“, Sozialist und SPD-Mitglied (1921). Er schrieb seine Romane neben einer Arbeit als Nervenarzt. Der Roman „Berlin Alexanderplatz" wurde sein größter Erfolg. Döblin floh 1933 über die Schweiz nach Frankreich, erhielt 1936 die französische Staatsbürgerschaft und zog 1940 weiter in die USA, wo er 1944 den Aurora-Verlag mit begründete. 1941 konvertierte er zum Katholizismus. 1946 kam er nach Deutschland zurück und gründete die Zeitschrift „Das goldene Tor“ (bis 1951). Da der literarische Erfolg gering war und er sich politisch mit keinem der beiden deutschen Staaten identifizieren konnte, hielt er sich 1953-1956 erneut in Frankreich auf.


Dieser Akt war kein Zufallsakt. Er mag ein Impuls gewesen sein, aber die Flammen am Opernplatz beleuchteten einen bestehenden und (nicht nur bei diesen Studenten und ihren Lehrern) noch fortbestehenden Zustand in Deutschland.
(Aus: Verbrannte und verbotene Bücher, 1937)


Die Werke von Alfred Döblin sind in unserer Sammlung fast vollständig vorhanden.
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