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NACH DER SÄUBERUNG FOLGTE ... NUR SCHLECHTES DEUTSCH


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Elisabeth Castonier

(* 6.3.1894 in Dresden, † 24.9.1975 in München)

Castonier wuchs in Paris auf und zog dann nach Berlin, wo sie literarisch tätig wurde. Nachdem ihre Werke 1933 der Bücherverbrennung zum Opfer fielen, ging sie 1934 nach Wien und flüchtete von dort 1938 zunächst nach Italien, wenig später nach England. Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit in englischer Sprache verdingte sie sich dort als Magd.


Die Werke von Elisabeth Castonier sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Elisabeth Castonier in Wikipedia

Ausführliche Biographie

Goebbels und seine Vasallen verkündeten immer wieder, daß echte deutsche Kunst sich erst „frei entfalten könnte, wenn alles Undeutsche erbarmungslos ausgemerzt" wäre. Aber hier irrte Goebbels. Nach der Säuberung folgte keine Blütezeit, nur schlechtes Deutsch, Dilettantentum, Kitsch, Propaganda für das braune Dogma.
(Aus: Stürmisch bis heiter, 1964)