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Martin Beradt

(* 26.8.1881 in Magdeburg,
† 26.11. 1949 in New York)

Der studierte Jurist Martin Beradt begann bereits während des Studiums erste Essays und Erzählungen zu verfassen und diese in literarischen Zeitschriften zu veröffentlichen. Mit seinem kritischen Essay Der Richter verbaute sich Beradt die Chance ein Richteramt innehaben zu können und lies sich deshalb 1911 als Rechtsanwalt nieder. 1915 wurde er jedoch als Armierungssoldat eingezogen. Nach seiner Ausmusterung einige Monate später verarbeitet er das Erlebte in Erdarbeiter. Aufzeichnung eines Schanzsoldaten. Bis zur Machtergreifung  war Beradt auch als Jurist hoch geschätzt. Er war unter anderem einer der Rechtsanwälte, die sich um Heinrich Manns Urheberrechtsangelegenheiten kümmerten. 1933 wurde er als Jude jedoch aus der Anwaltskammer ausgeschlossen. Er blieb jedoch bis zum Tod seiner Mutter 1939 in Deutschland um diese zu pflegen. Danach emigrierte er über London nach New York. Der immer weiter erblindende Martin Beradt versuchte vergeblich einen amerikanischen Verleger für seine Werke zu finden und verstarb 1949 in New York.


Die Werke von Martin Beradt sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Martin Beradt in Wikipedia

Ausführliche Biographie

Beradt-Die_Verfolgten