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VERFEMT – VERBOTEN – VERBRANNT


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Ernst Barlach

(* 2.1.1870 in Wedel, † 24.8.1938 in Rostock)

Der Künstler und Schriftsteller Ernst Barlach wurde am 2. Januar 1870 in Wendel geboren. Als bedeutender Expressionist schuf er Dramen wie „Der tote Tag" (1912) und „Der blaue Boll" (1926), aber auch das Ehrenmal Schmerzensmutter, das 1922 in Kiel eingeweiht wurde. Dass er sich 1934 durch seine Unterschrift unter dem Aufruf der Kunstschaffenden öffentlich zu Hitler bekannte, änderte nicht die Meinung der Nationalsozialisten über ihn: Als entarteter Künstler verschrien wurden seine Bücher verbrannt, 400 seiner Werke aus Ausstellungen entfernt und ihm 1937 ein Ausstellungsverbot verhängt. Dies hinderte Barlach jedoch nicht daran, weiter an Plastiken, Zeitungsartikeln und literarischen Zeugnissen zu arbeiten und dadurch seine Eindrücke der Wirklichkeit zu verarbeiten. Am 24. Oktober 1938 erlag er dann im Alter von 68 Jahren einem Herzinfarkt. Aufgrund seines Bekenntnisses zu Hitler sind Rezeptionen zu Werk und Leben Ernst Barlachs lange Zeit sehr ambivalent.


Die Werke von Ernst Barlach sind in unserer Sammlung fast vollständig vorhanden.
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Ernst Barlach in Wikipedia

Ausführliche Biographie

Ernst-Barlach-Gesellschaft

Barlach_Selbstbildnis_I__1928_

 

 

 

 

 

 

 

Selbstbildnis
(1928)