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... Mönchsdeggingen ...



Exlibris des Benediktiners Gregor Fischers mit Angabe der an den Buchhändler und den Buchbinder gezahlten Summen
(in: Paolo Leardi, Leichenrede auf Ludwig den XVI., Augsburg 1794, 02/XIII.8.4.674)


Das der Überlieferung zufolge 959 von Otto dem Großen gestiftete und seit 1142 von Benediktinern besiedelte Mönchsdeggingen erlebte im 18. Jhdt. eine späte Blüte, die u.a. zu einer umfassenden Bautätigkeit führte. (Der damals entstandene Bibliothekssaal mit Fresken von Joseph Wannenmacher fiel leider den Abrissarbeiten der 1840er Jahre zum Opfer.) 

Die Geschichte der Bibliotheksbestände ist bislang wenig erforscht und überschattet insbesondere von der Katastrophe des Jahres 1648, als der wegen des Krieges nach Schloss Wallerstein verbrachte Archiv- und Buchbestand des Klosters dort einem Brand zum Opfer fiel. In die Oettingen-Wallersteinsche Bibliothek gelangten ca. 3500 Bände.

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