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Hertz-erquickende Trauer-Bühne


trauerbuehne_gr

Cor laetificans castrum doloris Christo Redemtori S. Oder: Hertz-erquickende Trauer-Bühne / Dem Erlöser Menschlichen Geschlechts Christo Jesu
Augsburg 1708 
02/XIII.6.2.87

 


Beim Tod hochgestellter Persönlichkeiten wurden im Barock in Kirchen häufig so genannte Castra doloris aufgestellt, reich geschmückte bühnenartige Aufbauten, die später wieder abgebrochen wurden. Das vorliegende Werk enthält ausführlich erläuterte Embleme, wie man sie an einem zu Ehren Christi errichteten Castrum doloris anbringen könnte. Dieses Castrum doloris bleibt freilich rein imaginär und existiert nur "in dem Hertzens-Tempel andächtiger Christen". 

Im Mittelpunkt des gezeigten Emblems der Kompass mit der sich stets nach dem Pol bzw. Polarstern ausrichtenden Magnetnadel, ein Bild für "Christi unveränderliche[n] Gehorsam in Erfüllung der Heil. Schrifft" bei seiner Gefangennahme.

Gestochen wurden die Embleme von Johann Christoph Kolb (Augsburg 1680 – 1743) nach Vorlagen des auch als Goldschmied tätigen Johann Andreas Thelott (Augsburg 1655 – 1734), der einer namhaften, aus Dijon nach Augsburg zugewanderten Künstlerfamilie angehörte.

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