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Jakob Wassermann

(*10.3.1873 in Fürth, † 1.1.1934  in Altaussee/Steiermark)

Wassermann stammte aus Fürth, kam aber mit 16 Jahren als Lehrling in die Fabrik seines Onkels in Wien, dann nach München – dort erschien 1896 sein erster Roman „Melusine“ –, Nürnberg und an viele andere Orte. Als Lektor beim Simplizissimus kam Wassermann in Kontakt mit namhaften Autoren wie Rilke und Hofmannsthal. Es folgte eine Zeit in Wien als Korresponent der Frankfurter Zeitung. In seinen seit Die Juden von Zirndorf sehr erfolgreichen Romanen behandelte Wassermann Themen, die das deutsche Bürgertum interessierten. 1919 ließ er sich nach der Trennung von seiner Gattin Julie mit seiner zweiten Frau Martha Karlweis (Heirat nach Scheidung 1926) in seinem langjährigen Ferienort Altaussee nieder. Seine zunehmend wertkonservative Einstellung und großes Misstrauen gegenüber der aktuellen Politik führten ihn als trotz des anhaltenden Erfolgs seiner Romane immer mehr in Selbstzweifel – lange rang er um sein Selbstverständnis als Deutscher und Jude – und Isolation. Schließlich musste er noch das Verbot seiner Bücher ab 1933 erleben.


Es ist mir, als wäre nur bei den Toten Gerechtigkeit zu finden gegen die Lebenden. Denn was diese tun, ist ganz und gar unerträglich.
(Aus: Mein Weg als Deutscher und Jude, 1921)


 

Die Werke von Jakob Wassermann sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Jakob Wassermann in Wikipedia

Ausführliche Biographie

Jakob_Wassermann_Orlik

Porträt von Emil Orlik (1899)