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UND ALLES, WAS WIR LEBTEN, LIEGT GESCHLAGEN ...


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Berthold Viertel

(* 28.6.1885 in Wien, † 24.9.1953 in Wien)

Der Sohn eines jüdischen Kaufmanns war ein Schüler und enger Adept von Karl Kraus, arbeitete als Dramaturg und brachte 1914 seinen ersten Gedichtband heraus. In Dresden und Berlin (bei Max Reinhardt) war er Theaterregisseur. 1927-1932 arbeitete er in Hollywood als Drehbuchautor und Filmregisseur. 1934 emigrierte er nach London und kam 1938-1948 erneut nach Hollywood, wo er in deutschen Emigrantenkreisen eine bedeutende Rolle spielte. Über London und Wien führte ihn der Weg 1949 zurück nach Wien. Aus Viertels Gedichten und anderen Schriften spricht ein wirklichkeitszugewandtes Ethos des bewusst gestalteten Lebens, in das er die mit Kraus geteilte Kulturkritik fruchtbar verwandelte.


Und alles, was wir lebten, liegt geschlagen, die Fremde wächst. (Aus: Der Fall von Paris, 1941)


Die Werke von Berthold Viertel sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Berthold Viertel in Wikipedia

Ausführliche Biographie

 

Viertel_obfrei_bearb

Berthold Viertel bei der Ankunft in New York mit der S.S. Washington am 29. April 1936
(Sammlung Stephen Youngkin)