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Klaus Mann

(* 18.11.1906 in München, † 22.5.1949 in Cannes)

Nach dem Besuch von Privatschulen führte Klaus Mann in dem Bestreben, dem Schatten des berühmten Vaters zu entkommen, ein rastloses Leben als Kritiker und Schriftsteller. Seine Exilstationen nach 1933 waren die Niederlande, Frankreich, die Schweiz und 1938 Spanien, wo er Bürgerkriegs-Reportagen schrieb. 1933-1935 gab er „Die Sammlung", die erste literarische Zeitschrift des deutschen Exils, heraus, 1941-1942 in den USA, wo er seit 1937 lebte, die „Decision". Seit 1942 gehörte er der US-Armee an, als deren Kriegskorrespondent er wieder deutschen Boden betrat. 1949 beging Klaus Mann Selbstmord. Im Exil litt er besonders unter den divergierenden Interessen der Exilierten, die im Lauf der Zeit immer deutlicher wurde, und unter der fehlenden politischen Unterstützung im Ausland. Seine Romane spiegeln in besonderer Weise die zerstörerischen Erfahrungen, die er mit  vielen Schicksalsgefährten teilte, aber auch einen intensiven Willen, sich fruchtbar damit auseinander zu setzen.


Die Werke von Klaus Mann sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Klaus Mann in Wikipedia

Ausführliche Biographie

 

 

MannKlaus-1944_Wiki

Foto der US-Armee, 1944