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Hans Habe

(auch: Hans Békessy, eigentl.: János Békessy, * 12.2.1911 in Budapest, † 29.9.1977 in Locarno)

Nach dem Abitur arbeitete der Autor bei Zeitungen in Wien und Genf. "Drei über die Grenze" (1937), der "Emigrationsroman eines Nicht-Emigranten" führte zur Ausbürgerung aus Österreich. 1940 geriet er als Freiwilliger der französischen Armee in deutsche Kriegsgefangenschaft, konnte fliehen und kam noch im gleichen Jahr in die USA. Seine Kriegserlebnisse schilderte er in "A Thousand Shall Fall" (New York 1941, dt. "Ob Tausend fallen", London 1943), einem Buch, das insgesamt eine Auflage von über 4 Millionen erreichte. Habe wurde zum Abwehroffizier ausgebildet, leitete nach der Invasion in der Normandie die amerikanische Militär-Pressearbeit und gehörte zur Planungs-gruppe für den Neuaufbau eines demokratischen Pressewesens in Deutschland. In dieser Funktion gründete er 1945 die "Neue Zeitung" in München. Später vertrat er einen militanten Antikommunismus und war in etliche Literaturfehden und juristische Auseinandersetzungen verwickelt. Seine zahlreichen, formal nicht innovativen, inhaltlich sentimentalen und gefälligen Romane fanden in der Adenauer-Ära ihre Leser, weil sie das Zeitgeschehen spiegelten und dabei der konservativen Grundstimmung entsprachen.


Die Werke von Hans Habe sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Hans Habe in Wikipedia

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