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Bruno Frank

(* 13.06.1887 in Stuttgart, † 20.06.1945 in Beverly Hills)

Ein Jurastudium, eine literaturwissenschaftliche Dissertation, Reisejahre und der Dienst als Kriegsfreiwilliger ließen den Juden Bruno Frank schließlich 1924 zum Nachbarn und Freund Thomas Manns in München werden. Ihm folgte er auch gleich nach dem Reichstagsbrand ins Schweizer Exil. Danach hielt er sich in mehreren Ländern auf und reiste 1937 in die USA, wo er sich bald wieder mit Thomas Mann im kalifornischen „Weimar am Pazifik“ zusammenfand. Franks Werk prägt eine pazifistisch orientierte Ethik. Als Erzähler und Dramatiker zeigt er moralisches Verhalten vor allem an historischen Figuren. Mehrere Werke ranken sich um Friedrich den Großen („Tage des Königs", 1924; „Trenck", 1926; „Zwölftausend", 1927). Mit der pazifistischen Politischen Novelle (1928) provozierte Frank wütende Angriffe der Nationalsozialisten. Wie viele andere Emigranten verarbeitete er auch die eigene Exilerfahrung in historischen Romanen („Cervantes", 1934) oder schilderte die Zeitumstände direkt („Der Reisepaß", 1937). Beim Erzähler Bruno Frank lässt sich eine Entwicklung vom stilistisch ambitionierten Erzählen zu einer Dominanz der unverhüllten politischen Botschaft über die nicht selten trivialen Sujets feststellen. Das gilt auch für seine Komödie „Sturm im Wasserglas" (1930), ein typisches Boulevardstück der Weimarer Zeit, die heute noch gespielt wird.


Die Werke von Bruno Frank sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Bruno Frank in Wikipedia

Ausführliche Biographie

 

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Nach einer Zeichnung von Rudolf Grossmann
     
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