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Marieluise Fleißer

(* 23.11.1901 in Ingolstadt, † 1.2.1974 in Ingolstadt)

„Ich wurde erzogen, um zu gehorchen." – Prägend wurde Fleißers Jugend in der kleinbürgerlichen Enge eines katholischen Elternhauses. Während ihres Studiums förderte Brecht ihren Zugang zur Literatur, inszenierte 1929 ihr Stück „Pioniere" in Ingolstadt in Berlin, war aber nicht dauerhaft an ihr interessiert. Der Theaterskandal machte Fleißer in ihrer Heimat zu einer Ausgestoßenen. Die Beziehungen, in denen die Autorin Sicherheit suchte, hemmten lange ihren schriftstellerischen Weg; außerdem wurde sie von den Nazis streng überwacht. Nach psychischer Krise und Kriegsnot, schließlich nach dem Tod ihres Mannes (1958) arbeitete sie an ihrer Rückkehr zum Schreiben. Späte Anerkennung fand sie durch Fassbinder, Kroetz und andere geistesverwandte Autoren in den 1970er-Jahren.


Die Werke von Marieluise Fleißer sind in unserer Sammlung vollständig vorhanden.
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Marieluise Fleißer in Wikipedia

Ausführliche Biographie

 


 

Fleisser-Ein_Pfund_Orangen

Fleisser-Andorranisches_Abenteuer_Titelseite

Erstausgabe mit Vorbesitzer-Stempel der Reichsbahndirektion Nürnberg