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VERFEMT – VERBOTEN – VERBRANNT


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Franz Theodor Csokor

(* 6.9.1885 in Wien, † 5.1.1969 in Wien)

Der Sohn eines Medizinprofessors ungarischer Abstammung verfasste seine frühen Theaterstücke in einem von Strindberg beeinflussten Expressionismus und arbeitete als Dramaturg. Als Nazigegner trat Csokor 1933 auf dem PEN-Kongress in Ragusa auf, worauf seine Werke in Deutschland verboten wurden. Seiner humanistisch-pazifistischen Grundhaltung und seinem sozialen Ethos blieb er treu. Ethische Probleme behandeln auch seine späteren Dichtungen. 1938 emigrierte er über den Balkan und wurde von italienischen Partisanen 1944 nach Rom gebracht, von wo er 1946 nach Wien zurückkehrte. Er wurde Präsident des österreichischen PEN-Clubs.


Man muß sich eben entscheiden: Gutes Geschäft – oder gutes Gewissen? Ich bin für das zweite – auf jede Gefahr hin, selbst auf die einer Emigration, falls der braune Zauber einmal Fuß fassen sollte.
(Aus: Brief an Ferdinand Bruckner, 19.6.1933)


Die Werke von Franz Theodor Csokor sind in unserer Sammlung fast vollständig vorhanden.
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Franz Theodor Csokor in Wikipedia

Ausführliche Biographie
Csokor-Besetztes_Gebiet Csokor-Gesellschaft