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Oskar Baum

(* 21.1.1883 in Pilsen, † 20.3.1941 in Prag)

Baum stammte aus einer jüdischen Familie. Er war mit 12 Jahren durch einen Unfall völlig erblindet, erhielt am Israelitischen Blindeninstitut in Wien eine Ausbildung zum Organisten und Pianisten und war seit 1902 als Organist einer Synagoge und Klavierlehrer in Prag tätig. Seit 1904 verkehrte er mit Franz Kafka. Als Schriftsteller wurde er ab 1908 mit den autobiographischen Romanen Uferdasein und Das Leben im Dunkeln bekannt. Seit 1922 verfasste Baum Musikkritiken. In seinen Essays und Glossen (u. a. in der "Weltbühne") setzte er sich mit sozialen Fragen auseinander. 1934-1938 war er Vorsitzender des "Schutzverbandes deutscher Schriftsteller" in der Tschechoslowakei. Kurz vor der Okkupation verlor er dieses Amt samt seiner journalistischen Tätigkeit. Baum starb kurz vor der Deportation nach Theresienstadt an den Folgen einer Operation. Es gibt keinen Nachlass.


Die Originalausgaben von Oskar Baum sind nicht ganz vollständig vorhanden. Fehlende Erstausgaben werden nach Möglichkeit noch erworben.
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Oskar Baum in Wikipedia

Ausführliche Biographie