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Walter Bauer

(* 4.11.1904, † 23.12.1976)

Walter Bauer wurde am 4. November 1904 in Merseburg geboren. Durch die Hilfe einiger Förderer wurde der ausgebildete Lehrer mit Stimmen aus dem Leunawerk 1930 bekannt. Das Druckverbot seiner vor der Machtergreifung erschienen Werke und die Schikanen der Reichschrifttumskammer hielten ihn nicht davon ab weitere Romane, Kinderbücher und einen Essayband zu publizieren. Auch während seiner Zeit als Soldat und Kriegsgefangener schrieb er weiter. Einige Jahre nach seiner Entlassung nach München musste er  jedoch feststellen, dass er in Deutschland nicht das Gesuchte finden würde und so entschloss er sich, nach Kanada auszuwandern. Dort begann er, nachdem er zunächst als Tellerwäscher und Fabrikarbeiter sein Geld verdient hatte, in einem Alter von 50 Jahren das Studium der modernen Sprachen an der Universität Toronto und wurde nach abgeschlossenem Bachelor und Master-Studium 1967 zum Associate Professor ernannt. Hier in Canada fanden Walter Bauers Werke und seine Lehre die von ihm gewünschte Anerkennung. Am 23. Dezember 1976 starb er schließlich in seiner Wahlheimat Toronto. (N. Ziebolz)

1993 besuchten Frau Karin Böhme und Herr Dr. Günter Knittel das Dokumentations- und Forschungsarchiv "10. Mai 1933 – Deutsche Literatur auf dem Scheiterhaufen" in Gräfelfing bei München und verhandelten mit Herrn G. P. Salzmann über Modalitäten der Übergabe seiner Walter-Bauer-Sammlung an die Stadtbibliothek Merseburg. 1994 besuchte das Ehepaar Salzmann Merseburg und übergab seinen Walter-Bauer-Bestand der Stadtbibliothek.


Die Werke von Walter Bauer sind in unserer Sammlung teilweise vorhanden (seit 2012 ergänzt).
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Walter Bauer in Wikipedia

Ausführliche Biographie

Bauer-Familie_Fritsche