
Reflexionen
Bilder und Zeichnungen von
Wilhelm Eger
Zentralbibliothek, Ausstellungshalle
28.04. -
05.06.2004
Der in Neusäß lebende Maler und Grafiker Wilhelm Eger zählt zu den profiliertesten Vertretern der Gegenwartskunst in Bayerisch-Schwaben. Dies belegen nicht nur die ihm verliehenen schwäbischen Kunstpreise und seine Ausstellungen in der Region - Wilhelm Eger beteiligte sich auch an Ausstellungen in München, Regensburg, Krummau (Tschechien) und Belém (Brasilien); er wurde 2001 mit dem Sudetendeutschen Kulturpreis geehrt; seine Bilder schmückten 2002 den Saal 'Schwaben' der Bayerischen Vertretung in Berlin.
Für die Ausstellung in der Universitätsbibliothek Augsburg hat Wilhelm Eger Werke aus drei zentralen Schaffensbereichen ausgewählt: Akte, Landschaften und Theaterzeichnungen.
In seinen von Egon Schiele beeinflussten Frauenakten geht es dem Künstler um das "Sichtbarmachen des Schönen" einerseits und das "Fragen nach Zeit und Verfall" andererseits.
Auf dem Gebiet der Landschaftsmalerei ist Egers Name besonders eng mit der von ihm entwickelten Technik des Eisaquarells verbunden. Die Bilder, auf denen Landschaften zu Farbfeldern und Linienbündeln abstrahiert werden, entstehen bei Minustemperaturen im Freien, so dass das während des Aquarellierens gefrierende Wasser feine Kristallstrukturen ausbildet.
Die Theaterzeichnungen sind spontane und emotionale Reaktionen auf das Bühnengeschehen, das der Künstler von der Empore der Stadthalle Neusäß aus beobachtet. Die Zeichnungen werden während der Aufführung in Kohle angelegt und teilweise später im Atelier farbig überarbeitet.
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Daten zu Leben und Werk |
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Geboren: |
29. Mai 1932 in Warnsdorf (Böhmen) |
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Arbeitsgebiet: |
Landschaft, Porträt, Theaterzeichnung, Figur, Akt, Radierung |
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1949-1951 |
Keramikmalerlehre |
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1951-1955 |
Studium an der Werkkunstschule Augsburg (Georg Meyer, Eugen Nerdinger) |
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1955-1956 |
Studium an der Akademie der Bildenden Künste München (Prof. Franz Nagel) |
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1954 |
1. Preis Jugendwettbewerb Bayern (Malerei) |
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seit 1971 |
Mitglied des BBK Augsburg |
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seit 1980 |
Mitglied des Kunstvereins Die Ecke, Augsburg |
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seit 1982 |
Mitglied der Künstlergilde Esslingen |
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1982, 1989 |
1.Preis bei der Jahresausstellung des Kunstvereins Die Ecke, Augsburg |
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1983 |
Kunstpreis der Stadt Neusäß |
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1993, 2000 |
Kunstpreis der Stadt Donauwörth |
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1994 |
Kunstpreis des Bezirks Schwaben |
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2000 |
Magnus-Remy-Kunstpreis der Schwabenakademie
Irsee |
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2001 |
Sudetendeutscher Kulturpreis |
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2002 |
Bilder für den Saal 'Schwaben' der Bayerischen Vertretung,
Berlin |
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Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):
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1970-1991, 1994-2001 |
Große Schwäbische Kunstausstellung, Augsburg |
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1981-1983 |
Große Kunstausstellung im Haus der Kunst, München |
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1984-2002 |
Große Nordschwäbische Kunstausstellung, Donauwörth |
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1990-2003 |
Schwäbische Künstler in Irsee |
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1989-1997 |
Schloss Wertingen |
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1990 |
Museum Ostdeutsche Galerie, Regensburg |
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1993 |
Ausstellungen bayerischer Künstler in Krummau (Tschechien) und schwäbischer Künstler in Belém (Brasilien) |
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1995, 1998, 2003 |
Ausstellung zum Schwäbischen Kunstpreis der Stadtsparkasse Augsburg |
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1998 |
Bayerische Kunst unserer Tage, Bratislava |
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1999 |
Galerie JNJ, Prag |
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2000 |
Schwäbisches Volkskundemuseum, Oberschönenfeld |
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2001 |
Haus des Deutschen Ostens, München |
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2002 |
Heimatmuseum Zusmarshausen |
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2003 |
Zeichen für den Frieden, Regensburg |
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2004 |
Museum Roßhaupten |