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VD17-Digitalisate: Jurisprudenz


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Juristische Literatur des 17. Jahrhunderts aus der Oettingen-Wallersteinschen Bibliothek

VD17_uba001750Das Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD17) erschließt als online verfügbare retrospektive Nationalbibliographie Drucke des Zeitraums von 1601 bis 1700. Ziel des Projekts VD17 ist die möglichst vollständige Erfassung aller deutschsprachigen Titel und, unabhängig von der Sprache, aller im historischen deutschen Sprachgebiet gedruckten und verlegten Werke dieses Jahrhunderts. Die Verzeichnung der Drucke erfolgt ausschließlich an Hand der Originale. Zur Erleichterung der Ausgabendifferenzierung sind den bisher mehr als 250.000 erfassten Titeln mit über 500.000 Exemplarnachweisen in der VD17-Datenbank bereits eine Million digitale Faksimiles von jeweils vier so genannten “Schlüsselseiten” eines jeden Druckes (z. B. Titelblatt, Widmungsblätter, Textanfang) beigegeben.

Im Rahmen des Förderprogramms “Kulturelle Überlieferung” unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die vollständige Digitalisierung der in den nationalen Verzeichnissen VD16 und VD17 nachgewiesenen Drucke. Ziel ist die Ergänzung der bereits vorhandenen Erschließungsdaten durch den digitalen Zugriff im Sinne eines kooperativen Verfahrens der beteiligten Bibliotheken.

Im Bewilligungszeitraum 1. Februar 2009 bis 30. September 2010 wurden aus der Sachgruppe Jurisprudenz der Oettingen-Wallersteinschen Bibliothek (insgesamt 14.529 Titel) diejenigen 3.620 Titel selektiert, die den VD 17-Kriterien entsprechen (Deutscher Sprachgraum, erschienen zwischen 1601 und 1700). Von diesen 3620 Titeln wurden anschließend 454 als Augsburger Unikate ermittelt. Diese Unikate wurden nunmehr, weil bisher nicht in VD17 verzeichnet, gemäß dem VD17-Regelwerk in der VD17-Datenbank katalogisiert und parallel dazu als Volldigitalisate digitalisiert.

In einem zweiten Teilprojekt wurden Unikate aus den Sachgruppen Theologie und Kirchengeschichte digitalisiert.

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