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"Man kann ja nicht aus der Welt fallen"



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Mo - Fr: 8.30 - 24.00 Uhr
Sa: 9.30 - 24.00 Uhr
So:  12.00 - 18.00 Uhr

Eröffnung: 15. Mai 2013, 18.00 Uhr

Einführung: Dr. Gerhard Stumpf, Universitätsbibliothek Augsburg
anschließend Lesung aus Texten der Exil-Autoren


 

Anlass für die Ausstellung ist zum einen der 80. Jahrestag der Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933, zum anderen der deutsch-amerikanische Kongress "Zensur und Exil".

Die Exponate stammen größtenteils aus der Bibliothek der verbrannten Bücher, die 2009 von dem Sammler Georg P. Salzmann erworben wurde. Sie enthält nahezu alle Erstausgaben von ca. 60 Autoren, die im Dritten Reich verboten, verfemt und verfolgt wurden, und umfasst insgesamt 12.000 Bände.

Die Ausstellung zeigt die Fluchtwege der Exilanten und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Vereinigten Staaten, sowie das Schicksal einzelner Autoren: Vicki Baum und Gina Kaus, O. M. Graf, Lion Feuchtwanger, Franz Werfel, Thomas, Heinrich, Erika und Klaus Mann, Alfred Döblin, Bertolt Brecht. Sie wirft auch einen Blick auf die Rolle der Filmindustrie in Hollywood.