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novum opus ex veteri



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novum opus ex veteri
Vom Judas-Evangelium zur Furtmeyr-Bibel
Biblische und apokryphe Handschriften aus Spätantike und Mittelalter

Zentralbibliothek, Schatzkammer
13.01.2010 - 30.04.2010

Mo - Fr: 8.30 - 21.00 Uhr

Eröffnung: 12.01.2010, 18.00 Uhr

Einführung in die Ausstellung:
Dr. Günter Hägele, Leiter der Sondersammlungen der UB

Biblische und apokryphe Handschriften:
Prof. Dr. Gregor Wurst, Lehrstuhl für Kirchengeschichte

Ein Katalog zur Ausstellung ist zum Preis von € 10 im Sekretariat (Raum 3013) erhältlich.
(Postversand: € 11,00; Bestellungen an dir@bibliothek.uni-augsburg.de)


 

Die Universität Augsburg feiert im Jahr 2010 ihren 40. Geburtstag. Als einzige der nach 1949 neu gegründeten Universitäten in der Bundesrepublik verfügt sie über einen umfangreichen, wertvollen Altbestand, die vor 30 Jahren durch den Freistaat Bayern erworbene Sammlung Oettingen-Wallerstein.

Die Universitätsbibliothek Augsburg eröffnet dieses doppelte Jubiläumsjahr am 12. Januar 2010 mit der Ausstellung 'Novum opus ex veteri – Ein neues Werk aus einem alten'.

Ein neues Werk aus einem alten: So hat Hieronymus sich zu seiner Bibelübersetzung geäußert, die das Ziel hatte, die in Umfang und Wortwahl mitunter stark variierende frühe Überlieferung biblischer Texte zu vereinheitlichen. Präsentiert werden in diesem Rahmen biblische und apokryphe Papyri und Handschriften vom 4. Jahrhundert bis zum Spätmittelalter.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen das erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte apokryphe Judas-Evangelium sowie ein noch unpublizierter koptischer Papyruscodex mit den paulinischen Briefen. Den mittelalterlichen Bibeltypus repräsentieren aufwändig illuminierte griechische, lateinische und deutsche Handschriften der Sammlung Oettingen-Wallerstein aus der Zeit von 700 - 1500.

Die einmalige Gelegenheit zu dieser Präsentation wird ermöglicht durch die aktuellen Forschungen des Augsburger Kirchenhistorikers Prof. Dr. Gregor Wurst, dem die spätantiken Papyri vorübergehend zur Bearbeitung in Augsburg zur Verfügung stehen. Die Papyri werden zu diesem Zweck derzeit in der Universitätsbibliothek aufbewahrt.