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Mittelalterliche Handschriften


Mittelalterliche Handschriften und ihre Erschliessung
Aus den Beständen der Oettingen-Wallersteinschen Bibliothek

Zentralbibliothek, Schatzkammer
12.01.2000 - 17.03.2000

Die Universitätsbibliothek Augsburg betreut und erschließt als wertvollsten Teil der Sammlung Oettingen-Wallerstein mehr als 1500 mittelalterliche Handschriften. Diese Sammlung geht teils auf die Erwerbung besonders wertvoller Einzelstücke durch Mitglieder des fürstlichen Hauses, teils auf die jahrhundertelange Sammeltätigkeit schwäbischer Klöster zurück. Die Erschließung dieses umfangreichen Bestandes beschränkte sich bis zum Erwerb der Sammlung durch den Freistaat Bayern im Jahre 1980 auf einige wenige besonders herausragende Einzelstücke.

In Würdigung der Bedeutung der gesamten Sammlung fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die zentrale Selbstverwaltungsorganisation der deutschen Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen, seit 1983 die wissenschaftliche Erschließung dieser Handschriften durch die Gewährung von Personal- und Druckkostenzuschüssen. Nach 1988 (Karin Schneider, Deutsche mittelalterliche Handschriften der Universitätsbibliothek Augsburg) und 1996 (Günter Hägele, Lateinische mittelalterliche Handschriften der Universitätsbibliothek, Band 1) erscheint im Dezember der dritte Katalog (Hardo Hilg, Lateinische mittelalterliche Handschriften der Universitätsbibliothek, Band 2).

Die Universitätsbibliothek Augsburg nimmt dies zum Anlaß, einen Zwischenbericht in Form einer Ausstellung zu erstatten. Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die bisher erschlossenen Handschriften und in die Werkstatt des Kodikologen. Präsentiert werden Spitzenstücke der Sammlung; daneben werden an ausgewählten Einzelstücken Individualität und Charakteristikum der mittelalterlichen Handschrift erläutert.