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Seltene Muse, jetzt online


„Die Anlage der Gärten ist bey gegenwärtigen Aussichten das einzige Mittel die Künste von ihrem gänzlichen Verfall zu retten.“

 

… so Wilhelm Beyer in der Vorrede zu seinem 1784 erschienenen Werk Die neue Muse oder der Nationalgarten. Auf einen kurzen einleitenden Text zur Gartentheorie folgen hier zwanzig großformatige Radierungen, die den eigentlichen Reiz des Buches ausmachen.

Der Karlsruher Virtuelle Katalog verzeichnet in Deutschland derzeit nur zwei Exemplare der Neuen Muse in Bibliotheksbesitz, so dass die vollständige Digitalisierung des Exemplars der Universitätsbibliothek Augsburg den Zugang zu dieser Rarität wesentlich erleichtert.

Das Digitalisat können Sie auch über den OPAC der UB Augsburg bzw. über das Gateway Bayern aufrufen. Die hohe Qualität das Digitalisats erlaubt es Ihnen, auch Feinheiten der Radiertechnik am Bildschirm zu studieren.

Der Autor Wilhelm Beyer (1725 Gotha – 1796 Wien) hielt sich mehrere Jahre auf Kosten des Herzogs Carl Eugen von Württemberg zu Studien in Paris und Rom auf, ehe er 1759 als Bildhauer in herzogliche Dienste übernommen wurde. Als Mitglied der ‚Residenzbaudeputation‘ wirkte er an wichtigen künstlerischen Projekten des Hofes mit. Außerdem entwarf er zahlreiche Modelle für die Ludwigsburger Porzellanmanufaktur. 1768 wechselte er nach Wien in die Dienste des Kaiserhofes und leitete u.a. die figürliche Ausstattung des Parks von Schloss Schönbrunn.

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Meldung vom 28.02.2011